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6 Verkehrsregeln für Ihre
interkulturelle Kompetenz

Kennen Sie den ersten Paragrafen der Straßenverkehrsordnung? Er lautet: “Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.” Überträgt man diese Hauptregel auf den Umgang miteinander, wird die Reichweite sofort klar: “Die Teilnahme am interkulturellen Zusammenleben erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am interkulturellen Zusammenleben teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.”

Das hört sich doch sehr nach einem harmonischen Miteinander an, oder? Die nachstehenden sechs Verkehrsregeln unterstützen Sie dabei, Ihre Fahrt angenehm zu gestalten und sicher am interkulturellen Ziel anzukommen:

  1. Fahren Sie rücksichtsvoll. Wer respektvoll und wertschätzend, offen und unvoreingenommen unterwegs ist, macht sich und Verkehrsteilnehmern aus anderen Kulturen das Leben leichter.
  2. Seien Sie sich bewusst, dass Ihre Fahrweise, Ihr Verhalten und Handeln kulturell gebunden ist. Andere Länder haben oft andere Fahrsitten.
  3. Erkunden Sie die Strecke. Wer vorher über die eigene Kultur reflektiert und sich mit der fremden Kultur vertraut gemacht hat, kann sich leichter in die andere Kultur hineinversetzen und mühelos seinen Weg zwischen anderen Verhaltensweisen finden.
  4. Fahren Sie aufmerksam und vorsichtig. Zuhören, aufmerksames Beobachten und Analysieren erleichtern das Einordnen fremden Verhaltens.
  5. Bleiben Sie ruhig und flexibel. Manchmal tauchen unterwegs Verkehrshindernisse in Form unbekannter Verhaltensweisen in anderen Kulturen auf. Fahren Sie nicht in die Vollsperrung hinein, sondern passen Sie Ihre Route, Ihren Kommunikationsstil und Ihr Verhalten an, damit Sie sicher ans Ziel gelangen.
  6. Hat es doch einmal gekracht? Seien sie sich bewusst, dass oft erst einmal emotional Dampf abgelassen wird. Verhalten Sie sich möglichst ruhig und konstruktiv und versuchen Sie die Situation schnell zu entschärfen. Dazu ist es oft sinnvoll, auf die Meta-Ebene zu wechseln. Dieses Reden über das Reden ist vor allem dann angesagt, wenn die Kommunikation gestört ist: „Ich sehe, dass wir so nicht weiterkommen. Lasst uns doch gemeinsam schauen, was da wohl schiefgelaufen ist und wie wir das Problem lösen können.“

Haben Sie Ihr interkulturelles Ziel erreicht? Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Führerschein bestanden und gezeigt, dass Sie effektiv und kompetent am interkulturellen Verkehr teilnehmen können.

 

Autor:

Interkulturelle Trainerin, Beraterin und Change-Managerin. Bringt interkulturelle Kommunikation in Einklang. Denn Kommunikation verbindet.

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